banner3.png

Die Geschichte der Pfarrei von Bauschelt ist eine der ältesten im Norden des Landes und geht auf die Karolingerzeit zurück[1]. Dazu gehörten ausser Bauschelt a Baschelt die folgenden Dörfer: Harel bis Ende des 9. Jahrhunderts (Jhd), Syr bis zum 11. Jhd, Tënnen (B) bis ins 14. Jhd., Bärel bis zum 17 Jhd. und Béiwen bis 1805.

Im Jahre 817 bestätigte der Bischof Walcond von Lüttich das Patronatsrecht der Abtei St.Hubert über die Kirche zum hl. Lambertuy von Builaidas. 1038 ging das Patronatsrecht der Kirche an die Abtei Stavelot über. Im 15. Jhd. übten die Herren von Busleyden das Patronatsrecht aus und errichteten, zusammen mit dem Schloss, eine Kapelle am Ort der heutigen Pfarrkirche. Seit dem 17. Jhd. gab es eine Pfarrschule an denen Kapläne und Pfarrer unterrichteten.

Die Kirche von Bauschelt

Die Kirche von Baschelt

Die von Pfarrer Nikolaus Liffrange[2] zur Pfarrkirche vergrösserte Kapelle wurde am 15. Juni 1714 vom lüttischer Weihbischof, Ludwig Franz Rossius von Liboy, eingesegnet und 3 Altäre wurden konsekriert zu Ehren des hl. Lambertus, der Muttergottes und der hl. Dionysius und Ignatius.

Als nach den Wirren des 30-jährigen Krieges die Einwohnerzahl sprunghaft angestiegen war, kam es zu einer 2. Erweiterung der Pfarrkirche, die im August 1866 von Bischof Adames zur Ehre vom hl. Herz Jesu eingeweiht wurde.

Als Erinnerung an die Befreiung am 27 Dezember 1944 und als Dank dass die Rundstedt-offensive ohne Opfer der Bauschelter Zivilbevölkerung vorübergegangen war, kaufte die Pfarrei 1947 eine neue Klocke, als Geschenk an Jesu und seine Mutter.

Die Kirche von Baschleiden

Die Kirche von Bauschleiden

Handschriftliche Notizen von Alex Langini, commission diocésaine d’art sacré

[2] Pfarrer in Bauschelt von 1690 bis zu seinem Tode im Jahre 1740