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... begehren deines nächsten Hab und Gut

Wer kennt ihn nicht oder hat ihn nicht schon einmal gefühlt. Den Neid, der sich – auch wenn man es gar nicht möchte – in die Gedanken schleicht. Mal geht er wieder ziemlich schnell, und manchmal bleibt er und frisst sich durch die Gedanken. Wenn die Freundin oder der Freund das neueste Smartphone, ein iPad oder das tollste Notebook haben, die coolsten Klamotten, oder die Eltern von ihnen das Auto besitzen, was Mama oder Papa auch gerne mal hätten.

Diese Gefühle sind uns allen bekannt! Aber sind sie auch richtig? Sollten wir uns nicht eher auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren, als nur neidisch auf das zu schauen, was die anderen haben. Ich glaube, Gott meint genau das mit diesem Gebot.

Dass wir zufrieden mit dem sind, was wir haben. Dass wir uns darauf besinnen, was wichtig ist. Dass wir uns vom Neid nicht anstacheln lassen, Dinge, die wir auch gerne hätten, zum Beispiel zu klauen. Und vor allem auch, dass wir nicht die aus den Augen verlieren, die wirklich gar nichts haben und dass wir mit ihnen teilen. Dass wir offen sind für die Probleme und Nöte unserer Mitmenschen, unserer Nächsten, denn das ist viel wichtiger, als nur auf das zu schauen, was sie haben.

Text: Rebecca

Foto: Michaela Begsteiger